Interessengemeinschaft Picho-Funk...DB0PIB/DP5V

Funktechnische Geschichte


Informationssammlung und Betrachtungen zur funktechnischen Nutzung des Berges Großer Picho bis 1990


Hinweis:
Lücken, Fehler und Widersprüche in den nachfolgenden Texten sind durch den großen zeitlichen Abstand
zum Geschehen wohl unvermeidbar.
Zeitzeugen und Wissensträger seien ermutigt bei der Beseitigung dieser mitzuhelfen.
Darüber hinaus freuen wir uns über Bilder zur funktechnischen Nutzung des Großen Picho, vorrangig bis 1992.

Inhalt:

1._Der_Richtfunkturm / allgemeine_Einführung

2._Die_Richtfunktechnik

3. Sonstige funktechnische Nutzung bis 1990

3.1_Ministerium_für_Staatssicherheit

3.2_Deutsche_Post











1. Der Richtfunkturm / allgemeine Einführung

Anfang der 1950er Jahren wurde durch die Parteiführung der SED entschieden,
ein unabhängig von der Deutschen Post und unter voller Kontrolle der SED
betriebenes Nachrichtenübertragungsnetz auf dem Gebiet der DDR aufzubauen.
Dieses sollte der Sprach- und Fernschreibübertragung zwischen wichtigen
Verwaltungseinrichtungen der SED (Zentralkomitee / Bezirks- / Kreisleitungen) dienen.

Hierfür war vorgesehen, die damals noch recht junge Technik stark gerichteter Funkverbindungen
unter Verwendung relativ hoher Funkfrequenzen anzuwenden => Richtfunk.
Von ihr versprach man sich eine schnelle Verfügbarkeit, geringe Störanfälligkeit und geringe Manipulierbarkeit
(im Vergleich zu üblichen Telefonkabelverbindungen),
sowie im Gegensatz zur damals üblichen Grenzwellen-, Kurzwellen- und UKW-Funktechnik
eine nur sehr geringe Aufklär- und Abhörbarkeit.

Um die für Richtfunk notwendige starke Bündelung in eine Richtung
technisch umsetzen zu können, bedarf es Funkwellen geringer Wellenlänge,
die sich ähnlich dem sichtbaren Licht verhalten.
 
Ergo - die beiden Funkpartner einer Richtfunkverbindung müssen sich quasi immer sehen.
Das gilt ganz besonders bei Funkpartnern die nicht nur wenige hundert Meter bis einige Kilometer entfernt sind,
so wie es bei Kurzstreckenverbindungen zwischen Mobilfunkhandy's
und den zugehörigen Mobilfunkbasisstationen heute typisch ist.

Aus diesem Grund sind die Planer des Richtfunknetzes auf die Suche
nach hohen Gebäuden, Erhebungen und Bergen gegangen, die eine quasioptische Sichtbeziehung
zueinander und zu den Einrichtungen der SED hatten.

Im östlichen Raum des damaligen Bezirkes Dresden wurde ein Berg gesucht,
der eine quasioptische Sichtbeziehung nach Dresden-Gompitz
sowie nach Cottbus (Berg bei Klein Oßnig) besitzt.
Ziel war es, die beiden damaligen Bezirksstädte sicher zu verbinden.
Zusätzlich sollten möglichst viele Kreisstädte im Umfeld dieses Berges
per Richtfunk an das Nachrichtennetz angebunden werden können.

Nach ersten Erfahrungen auf dem Valtenberg südlich von Neukirch / Lausitz [9],
fiel die Wahl auf den Großen Picho bei Tautewalde/Wilthen.
Hier bestand neben einer möglichen Richtfunkbeziehung in Richtung Dresden (ca. 51 km) und Cottbus (ca. 66 km),
die topografische Gegebenheit die Kreisstädte Bischofwerda, Kamenz und Bautzen direkt per Richtfunk zu erreichen.
Zusätzlich war zu erwarten, dass durch den Aufbau einer Richtfunkverbindung
zu einer gleichartigen Richtfunkstelle auf dem Berg Kottmar bei Walddorf/Eibau
weitere Kreisstädte im Osten und Südosten des Bezirkes Dresden mit Richtfunk verbunden werden könnten.
Das Gleiche galt für die angedachte Anbindung von Sebnitz über eine Richtfunkumsetzerstelle
auf dem Berg Unger bei Neustadt in Sachsen.

Das Anforderungsprofil an einen Zweckbau, der auf den Bergen und Erhebungen
sowohl Antennen, Funkanlagen, Fernwirk-/Alarmtechnik, Stromversorgungstechnik
und ggf. Bedien-, Reparatur- und Wachpersonal sicher aufnehmen sollte, war sehr umfangreich.
Die in der Planungszeit der 1950er Jahre zur Verfügung stehende Richtfunktechnik
war gekennzeichnet von schwerer Röhrentechnik,
sowie von der Notwendigkeit den Leitungsweg für höchstfrequente Funksignale zwischen Richtfunkgerät
(mehr ein Richtfunkschrank) und der Richtfunkantenne so kurz wie möglich zu halten.

Heutige Richtfunkanlagen verarbeiten die höchstfrequenten Funksignale vielfach
in kleinen Ausseneinheiten in unmittelbarer Nähe der montierten Richtantennen und setzten diese in
niederfrequentere Bereiche um, mit denen problemlos auch längere Leitungswege bis zur eigentlichen Signalverarbeitung am Fuß von Masten und Türmen betrieben werden können.


  
heutige Richtfunkanlage mit Sende-Empfänger-Ausseneinheit in Antennennähe (kleine weiße Box)
auf der Lausche bei Waltersdorf (Großschönau), Januar 2016


Zusätzlich bedurften die geplanten, stark bündelnden Richtfunkantennen (zumeist Parabolspiegelantennen)
aufgrund Ihrer Größe, Masse und großen Windlast sehr stabiler Befestigungsmöglichkeiten,
die sich auch unter großer Windbelastung (ggf. mit Eisansatz) nicht bewegen oder schwingen sollten.

Als Summe dieser Anforderungen sowie der Notwendigkeit der dauerhaften Baumfreiheit,
entschieden sich die Bautechniker der damaligen Zeit für ein rechteckiges, massives, turmartiges Gebäude mit einer Höhe von ca. 20 m + Antennenträgerhöhe ca. 10 m. Hierbei spielte auch die Einordnung als Gebäude der Landesverteidung eine wichtige Rolle. Unter anderem war geplant im Verteidigungsfall Luftraumbeobachtung von den Türmen durchzuführen [9].
In den oberen Etagen waren die Wach- und Beobachtungsräume [9] sowie Betriebsräume für die funktechnischen Anlagen vorgesehen. Mit kurzen Antennenleitungswegen würde sich als eine Art Dachgarten die Antennenträgerkonstruktion darüber anschließen.

Die so konzipierten und in den 1950er und 1960er Jahren gebauten Typentürme
wurden "A-Turm" genannt und sind zum Teil noch heute in verschiedenen Höhen und Ausbaustufen mit aktueller funktechnischer Nutzung zu finden.
Nach dem letzten Stand der Recherchen liegt das Baujahr des Turmes auf dem Picho im Zeitraum 1958-1959 [9].



der Funkturm auf dem Großen Picho, Luftbild September 2015

Heute ist davon auszugehen, dass Funkanlagen für Mobilfunk (GSM900/LTE800 - Deutsche Telekom),
Reste des klassischen Behördenfunk (4m/2m/70cm-Band - jedoch nicht TETRA),
sowie entsprechende Zubringerrichtfunkanlagen mit regionaler Bedeutung auf dem Pichoer Funkturm betrieben werden. Aufgrund sich ändernder funktechnischer Anforderung war zeitweise ein Ersatzneubau im Gespräch.


Ergänzend sei bemerkt, dass der Richtfunkturm in der Zeit bis 1990 für militärische Richtfunkverbindungen
zwischen dem Raum Cottbus, dem Raum Dresden und der Oberlausitz durch die NVA mitbenutzt wurde.
Gleichfalls wurden zur täglichen Übertragung von Drucksätzen der SED-Zeitung "Neues Deutschland"
an die Bezirksdruckerei Dresden eigenständige Richtfunkanlagen auf dem Turm betrieben.
Der am Fuß des Turmes stehende Anbau mit Schrägdach
zeugt von Erweiterungarbeiten Mitte der 1960er Jahre um entsprechend Platz zu schaffen.
Er diente vorrangig als Brennstofflager für die Beheizung des Gebäudes [9].



der Funkturm auf dem Picho, Westseite - Februar 2016

Übersichtskarte Hauptrichtfunkachsen bis 1990
Link [openstreetmap]: umap.openstreetmap.fr/de/map/richtfunk-grosser-picho-historisch_81679#9/51.4472/14.5377


September 2016: Tiefbauarbeiten für ein neues Fundament westlich des A-Turmes
sind auf dem Gelände auszumachen

Oktober 2016: Mastfundament + Fuß eines neuen Stahlgittermastes sind aufrecht stehend fertig,
Hauptmastelement + Mastaufsatz liegen aus Einzelteilen vormontiert
am Boden


21. Oktober 2016:  der neue Stahlgittermast steht











2. Die Richtfunktechnik

Auf dem Pichoer Richtfunkturm und den jeweiligen Gegenstellen
kam in den Jahren bis 1990 Richtfunktechnik aus der Produktion von RAFENA Radeberg
(später ROBOTRON Radeberg) zum Einsatz.

Dabei wurden im Frequenzbereich um 1,9 GHz Richtfunkgeräte der Bauserie RVG 924
sowie im Frequenzbereich um 2,7 GHz Richtfunkgeräte der Bauserie RVG 934 eingesetzt.



Sende-Empfänger-Schrank des Richtfunkgerätes RVG 924,
aufgenommen bei Hartmut DM2CFL im Oktober 2016.
- ursprünglicher Betriebsort A-Turm Kottmar -
(Vielen Dank an Hartmut für die Aufwendungen und Bereitschaft das Gerät fotografieren zu können!)


Für eine Übersicht zur Richtfunktechnik aus Radeberger Produktion sei folgender Link empfohlen: 
Link[1]: fesararob.de/HTML_RF/Geraete_Rifu.html

Entsprechend dem Stand der (Röhren-)Technik der 1960er Jahre
hatten die vorgenannten Richtfunkgeräte(-schränke)
typischerweise ein Eigengewicht von über 100 kg
und eine Leistungsaufnahme an 220 V von mehreren hundert Watt,
bei einer erzeugten HF-Sendeleistungen im unteren einstelligen Wattbereich.

Zum Vergleich: heutige Mobilfunkhandy's sind bezüglich Funkfrequenzen und HF-Sendeleistung nicht unähnlich
... nur eben rund 50 Jahre später ... Respekt den Ingenieuren und Technikern Ihrer jeweiligen Zeit!



Als typische Richtfunkantennen für die vorgenannten Richtfunkgeräte kamen Parabolantennen,
ebenfalls hergestellt von RAFENA/ROBOTRON Radeberg,
mit Durchmessern von 1,5 oder 2,5 Metern zum Einsatz.

Als exemplarisches Beispiel sei auf die Aufnahme der SED-Kreisleitung Löbau
aus den 1960er Jahren von Peter Emrich verwiesen:
Link[5]: www.loebaufoto.de/sorg13g.jpg
(Hinweis: Die direkte Richtfunkverbindung von und nach Löbau erfolgte über den gleichartigen Richtfunkturm
 auf dem Berg Kottmar bei Walddorf/Eibau.)

Ein Beispiel für die intensive Nutzung von Parabolantennen auf Richfunk-A-Türmen
ist auf dieser Aufnahme des Petersberg bei Halle zu sehen:
Link[6]: www.senderfotos-bb.de/bilder/halle21.jpg

Nahaufnahme einer Richtfunk-Parabolantenne - vermutlich 2,5 m Durchmesser -
(Richtfunk-Relaisstation Lugstein/Zinnwald-Georgenfeld - für Fernsehübertragung)
Link[13] www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/7KLOK6DNZFSZLCPNVRMWIRU6XJJRHZRO






3. Sonstige funktechnische Nutzung bis 1990





3.1 Ministerium für Staatssicherheit

Entsprechend der Informationsquelle [1],
Beitrag von Hans-Peter Schwenke Dresden "Das ZK-Netz der SED"
Link: fesararob.de/Quellen/Schwenke/fe-rob%20Schwenke.pdf
wurden bestimmte Richtfunk-A-Türme
auch als Sende- und Empfangsstellen für Mobilfunk des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) mitbenutzt.
Hierbei wurden Funkfrequenzen im 2m-Band (146 - 174 MHz) für Verbindungen mit mobilen Teilnehmern eingesetzt.

Aus der Informationsquelle [7] geht hervor, dass auch der A-Turm auf dem Großen Picho
als entsprechend fernbediente Sende- und Empfangsstelle mitbenutzt wurde.
Das Gleiche galt auch für den A-Turm auf dem Berg Kottmar bei Walddorf/Eibau.
Die Verbindung der Sende- und Empfangsstellen untereinander und mit der Funkzentrale in der Dresdner Heide
erfolgte vorwiegend per MfS-eigener Richtfunktechnik, stellenweise unter Nutzung von Leitungsverbindungen
oder Mitbenutzung von Richtfunkanlagen des Nachrichtennetzes der SED [9].

Aus Gesprächen mit Zeitzeugen die Hans-Peter Schwenke geführt hat [10]
ist bekannt, dass für MfS-eigene Richtfunkverbindungen ebenfalls Richtfunkgeräte aus Radeberger
ROBOTRON-Produktion im Frequenzbereich um 300 und 400 MHz Verwendung fanden.
Genannt wurden Geräte der Bauserien RVG 950 und später FM 24 - 400.

Auch hier sei auf die umfangreiche Geräteübersicht hingewiesen:
Link[1]: fesararob.de/HTML_RF/Geraete_Rifu.html

Aus eigener Anschauung des Mitte der 1990er Jahre noch unveränderten und vormals in gleicher Weise verwendeten Stahlgitter-Funkturmes bei Koitzsch (zwischen Kamenz und Königsbrück) ist bekannt,
dass logarithmisch-periodische Dipolantennen als Richtfunkantennen eingesetzt wurden.
Aufgrund der augenscheinlichen Bauart und Größe dieser Antennen ist der Funkfrequenzbereich
um 400 MHz plausibel.

Die in gleicher Weise ausgemachte Stabantenne an der Turmspitze in Koitzsch
war aus heutiger Sicht eine Rundstrahlantenne Typ 2 AR 10 vom RFT Funkwerk Berlin-Köpenick [8]
was die Nutzung von Funkfrequenzen für Mobilfunk im 2m-Band bestätigen würde.
Es ist davon auszugehen, dass auch auf dem Pichoer Turm gleichartige 2m-Band-Rundstrahlantennen und zugehörige Funktechnik des UKW-Funksystems U700 [8] vom Funkwerk Berlin-Köpenick zum Einsatz gekommen sind.


weiterführende Aspekte zur Richtfunktechnik MfS:
Aus [10] geht hervor, dass aufgrund zunehmender Frequenzknappheit in den späten 1980er Jahren eine spezielle Frequenzvariante des digitalen Robotron-Richtfunkgerätes PCM 10 für den Frequenzbereich um 900 MHz sowie eine passende Richtantenne entwickelt, produziert und eingesetzt wurde.
Die Verwendung im Gebiet des damaligen Bezirkes Dresden ist nicht bekannt,
dafür jedoch in den angrenzenden Regionen des heutigen Landes Brandenburg im Umfang von etwa 10 Richtfunkstrecken.
Hierfür wurden zuvor Störerprobungen im Umfeld frequenzähnlicher, militärischer Funkanlagen durchgeführt.
Aus heutiger Sicht ist ein Wechselwirkungstest mit dem Funknavigationssystem RSBN/PRMG,
sowie den zugehörigen Geräten an Bord von Luftfahrzeugen denkbar.
Das für die Strecken- als auch Landeanflugnavigation geeignete System wurde sowohl im fliegerischen Teil der Sowjetstreitkräfte in Deutschland als auch bei der NVA eingesetzt.
Link[11]: mil-airfields.de/de-rpt/ddr-funkfeuer-rsbn-de.htm
Frequenzbereichsübersicht für in der DDR genutzte Funkfrequenzen (zivil + militärisch)
Link[11]: mil-airfields.de/ddr/funk-frequenzen.htm

Neben den in [7] aufgeführten Standorten für die Mobilkommunikation des MfS im ehemaligen Bezirk Dresden
gibt es Hinweise das auch der Keulenberg bei Oberlichtenau/Pulsnitz eine entsprechende Rolle spielte.
Wer kann Detailinformationen zur funktechnischen Nutzung des Keulenberg in den 1980er Jahren beitragen?




3.2 Deutsche Post


Nachdem die betriebliche Organisation und Unterhaltung der Richtfunktürme des Nachrichtennetzes der SED
zum Jahresbeginn 1984 an die Deutschen Post (DP) übertragen wurde, entstand in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre die Möglichkeit, die Richtfunk-A-Türme für technisch-organisatorischen Betriebsfunk innerhalb der Deutschen Post mitzunutzen.
Aus [9] geht hervor, dass im damaligen Bezirk Dresden neben dem Turm in Dresden-Gompitz
auch der Turm auf dem Picho als fernbediente Funkstelle für diesen Zweck zum Einsatz gekommen ist.
Dabei wurden auf den Türmen modifizierte 2m-Band-Handfunkgeräte UFT 721 [8] mit stationärer Stromversorgung und fest installierter Rundstrahlantenne verwendet. Die Sprachübertragung zwischen dem Picho und Dresden-Gompitz geschah über Sprachkanäle des oben angesprochenen Richtfunknetzes.

Überliefert ist die Kommunikation der mit Handfunkgeräten ausgestatteten mobilen Wartungs- und Entstörungstrupps im Zuständigkeitsbereich für Fernsehumsetzeranlagen (Fernsehfüllsender).
Durch Kopplung der örtlich hochliegenden VHF-Ballempfangsantennen mit den Handfunkgeräten,
konnten Sprechfunkverbindungen mit dem zuständigen Dispatcher in Dresden aufgebaut werden.
Trotz geringer Sendeleistung (typ. 0,5 W) und Fehlanpassung
an der eigentlich für den Fernsehempfang gedachten Ballempfangsantenne
(zumeist für Fernsehkanal 10 in Richtung Dresden-Wachwitz eingerichtet,  Mittenfrequenz ca. 210 MHz),
gelang es vielfach einen der beiden Türme per Funk zu erreichen.

Alternativ konnten bei günstiger geografischer Position auch Sprechfunkverbindungen aus Dienstfahrzeugen,
mit gekoppelter Fahrzeugantenne oder klassisch mit der am Handfunkgerät montierten Portabelantenne bei der Besteigung von Masten und Antennenanlagen durch das Wartungspersonal hergestellt werden.

Einige exemplarische Standorte von Fernsehumsetzern der Deutschen Post (amtlich: Fernsehfüllsender)
Ende der 1980er Jahre in der Oberlausitz [12]:

- Neustadt (Unger)
- Sohland (Kälbersteine)  -  Zustand nach 1990 siehe  Link[6]: www.senderfotos-bb.de/sohland.htm
- Wilthen (Mönchswalder Berg)  -  Zustand nach 1990 siehe Link[6]: www.senderfotos-bb.de/wilthen.htm
- Walddorf/Eibau (Kottmar)
- Oybin (Hochwald)

- Görlitz (Landeskrone)  - bis 1971 eigenständiger Fernsehsenderstandort - danach Umsetzer von K27 auf K6
   Ballempfang von Löbau - nach 1990 bis etwa 2013 zeitweise noch einmal eigenständiger analoger
   Fernsehsenderstandort für einen regionalen Fernsehanbieter
   Zustand nach 1990 siehe Link[6]: www.senderfotos-bb.de/landeskrone.htm

- Elstra (Schwarzenberg)
- Steina/Pulsnitz (Schwedenstein)
- Kamenz (Hutberg)
u.a.






  inhaltlicher Stand 08.02.2017
  kleinere Textkorrekturen 07.10.2017



Informationsquellen:

[1] Homepage Arbeitsgruppe Betriebsgeschichte ROBOTRON Radeberg
     
Richtfunktechnik 1947 - 2003
      fesararob.de/HTML_RF/Start_R.html  (letzter Zugriff 21.10.2015)

[2] Homepage Joachim Kampe, Straußberg
      Richtfunknetze der Partei und NVA
      jobakampe.magix.net/public/rfn.htm  (letzter Zugriff 21.10.2015)

[3] Eintrag Wikipedia "A-Turm"
      de.wikipedia.org/wiki/A-Turm  (letzter Zugriff 20.10.2015)

[4] Homepage Freundeskreis Nachrichtenregiment-14
      www.nachrichtenregiment-14.de  (letzter Zugriff 20.10.2015)

[5] Homepage von Peter Emrich, Löbau
      www.loebaufoto.de/  (letzter Zugriff 20.10.2015)

[6] Homepage Senderfotos Berlin-Brandenburg
      www.senderfotos-bb.de/  (letzter Zugriff 23.04.2016)

[7] Homepage von Jens Herbach, Dresden
      Sperrgebiet.eu - Bunker und Militäranlagen dokumentiert
      Funksendestelle BVfS Dresden
      www.sachsenschiene.net/bunker/fnk/fnk_03.htm  (letzter Zugriff 25.10.2015)

[8] Homepage von Klaus Pfaffenholz, Haldensleben
      "Geschichtliche Entwicklung des BOS-Funk"
      System U700 / 2m-Antennen (pdf)   +    System U700 / stationäre Funkanlagen (pdf) + tragbare Funkanlagen (pdf)
      www.moba-paffenholz.de/klaus-paffenholz.de/docs/bos-funk/index.html
      (letzter Zugriff 31.01.2016)
      www.moba-paffenholz.de/klaus-paffenholz.de/docs/bos-funk/ddr/ddr-bilder/700-2m-antennen.pdf 
      (letzter Zugriff 31.01.2016)
      www.moba-paffenholz.de/klaus-paffenholz.de/docs/bos-funk/ddr/ddr-bilder/700-stationaer.pdf
      (letzter Zugriff 31.01.2016)
      klaus-paffenholz.de/bos-funk/ddr/ddr-bilder/700-tragbar.pdf
      (letzter Zugriff 08.04.2016)

[9]   Ergänzungen durch Hans-Peter Schwenke, Dresden
        - erhalten per E-Mail im Januar/Februar/April/September/Oktober 2016 - Vielen Dank!

[10] Ergänzungen durch Hans-Peter Schwenke, Dresden
        aus Zeitzeugengesprächen im Januar und September 2016
        - erhalten per E-Mail im Januar und September 2016 -
        Ebenfalls Dank an den Zeitzeugen und Gesprächspartner!

[11] Homepage von Bert Kondruss, Stuttgart
       Military Airfield Directory - Flugplätze im Kalten Krieg
       www.mil-airfields.de/index.html
       (letzter Zugriff 08.04.2016)

[12] Informationen von Hans-Peter Schwenke, Dresden
        Standorte von Fernsehumsetzern / Fernsehfüllsendern
        im Einzugsbereich "Wartungstrupp Bautzen"
        - erhalten per E-Mail im April 2016 / Februar 2017- Vielen Dank!

[13] Homepage der Deutschen Digitalen Bibliothek - Anbieter: Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin
        www.deutsche-digitale-bibliothek.de/
        (letzter Zugriff 08.02.2017)







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